Posts by raceroad

    Du schaffst es nicht mit H und V Low und High zu verbinden dafür ist diceq nötig und ich glaube unicable unterstützt das nicht.

    Sorry, aber Du hast echt gar keinen Plan:

    Wie "Unicable" digital (.. als 0 oder 1) interpretierbare Informationen sendet, ist DiSEqC in Reinkultur! Es wird nur ein anderes Wörterbuch (= Zuordnung Wertkette <> Funktion) verwendet.

    Ebenso wie DiSEqC nicht nur die Wahl aus unterschiedlichen Sats ermöglicht, schaltet DiSEqC außerdem innerhalb einer Satellitenpositionen die Ebenen durch (... was ohne DiSEqC über 13/18 V 0/22 kHz läuft.). Im Prinzip nicht anders funktioniert das in "Unicable", wobei das "alte Unicable" = EN 50494 nur die Wahl aus zwei Satellitenpositionen (entspr. DiSEqC 1.0-Positions-Bit) zulässt, während rein vom Protokoll her EN 50607 = JESS das volle DiSEqC-Spektrum mit Wahl aus bis zu 64 Satellitenpositionen ermöglicht. Und das alles innerhalb des Einkabelbefehls. Ein zusätzliches "normales DiSEqC" ist überflüssig.

    Ich habe in der Wohnung zwei Sat-Dosen. Die eine Dose wurde gegen eine Unicable Dose ausgetauscht.

    Noch einmal dazu: Wenn das jetzt alles über eine - in diesem Fall besonders unsinnige - ESU 34 liefe, könnte auch ein Zusammenspiel aus falschem Timing des VU+ und der Dose dafür sorgen, dass es nicht klappt. Insofern sollte auch an einer "normalen" Dose getestet werden.

    Das einzig Spezielle an dieser sog. "Unicable Dose" ist eine Schaltung, welche den Gleichspannungspfad kurz unterbricht, wenn zu lange eine Spannung > ca. 16 V anliegt. Diese Dosen waren mal innovativ, sind so aber bereits seit deutlich > 10 Jahren überholt.

    Als Sat-Verteiler habe ich diesen im Einsatz:

    [...]

    Als Unicable Dose müsste eine ESU34 vom Elektriker verbaut worden sein.

    Laut Link (.. so nicht erlaubt) ist das ein Verteiler ohne Diodenentkopplung. Die fehlende Diodenentkopplung könnte dafür sorgen, dass der VU + nicht steuern kann, wenn noch andere Endgeräte am Verteiler angeschlossen sind.

    (edit: Oben ein Satz gestrichen, der unsinnig war, denn der Verteiler wird wohl zwischen ESU 34 und den Endgeräten verwendet.)

    Sofern alle Dosen / Anschlüsse, die von einem Port versorgt werden, zu Deiner Wohnung gehören, sind solche Dosen überflüssig und bergen die Gefahr, dass ein Endgerät mit falschem Timing nicht funktioniert. Veraltet sind diese Dosen so oder so.

    Dann ist immer nur von EXD 2532 die Rede. Alleine kann es damit nicht funktionieren, auch nicht mit Netzteil daran. Da es mit dem TechniSat aber klappt, wird es noch einen das LNB versorgenden Baustein geben. Dann aber ist an sich kein Netzteil am EXD 2532 nötig, was wiederum zu einer höheren Stromlast führt.

    Ja, sicher ist einErdungskabel vorhanden, da der Mast der Schüssel geerdet ist.

    Ist Dir klar, wie ein PA im Fall einer geerdeten Antenne auszusehen hat? Der PA geht in diesem Fall immer vom geerdeten Antennenträger aus. Früher war ein schleifenfreier PA gefordert. Es durfte also nicht bis zur HES (= Haupterdungsschiene) vermascht werden. Sinnvoll war das aber nicht. Heutzutage wird dazu geraten, bis zur HES weiterzugehen.

    Frage wäre auch, wo das "Erdungskabel" hinführt. Es kommt leider viel zu oft vor, dass das "Erdungskabel" zu einem (oft nicht normgerechten) Erder führt, der nicht in den Hauptpotenzialausgleich des Gebäudes einbezogen ist. So ginge aber das Konzept nicht auf.

    4. ist ein Überspannungsschutz mit z.B. Dur-Line DLBS 3001/S (oder gibt es bessere?) sinnvoll und wenn ja, müssen die ja nur an die "Schüsselseite", oder?

    Solange der Grundaufbau eines PAs nicht passt, ist jede Überspannungsschutz-Komponente Augenwischerei.

    Wenn von einem möglichen Einschlag in die Antenne ausgegangen werden muss (> daher Erdung), sähe eine optimale Lösung so aus, dass man in Antennennähe Blitzstromableiter wie Dehn DGA GF TV = KATHREIN KAZ 12 und vor den (in Deinem Fall) Einkabelumsetzer Überspannungsableiter wie Dehn DGA FF TV = KATHREIN KAZ 11 installiert (> ähnlich wie in dieser PDF / Abb. S. 2 unten links, dort mit zusätzlichem KAZ 10).

    Würde sich (fiktiv) die Antenne in einem Schutzbereich befinden, sodass man nicht mit einem Direkteinschlag rechnen müsste, könnte die Blitzstromableiter entfallen, aber nicht die Überspannungsableiter. Denn auch durch Einschläge in der Umgebung, und zu denen kommt es viel häufiger als zu einem Direkteinschlag, können Schäden entstehen. DLBS 3001/1 ist aber "nur" ein Gasableiter und damit so etwas wie eine einfachere Version des Blitzstromableiters KAZ 12. Höher wirksame Überspannungsableiter enthalten andere Bauteile (Varistor, Supressordiode), die zwar keine so hohen Strom "abkönnen", aber bereits bei einer niedrigeren Spannung schneller ansprechen. Also ja: Zum Überspannungsschutz gibt es bessere Komponenten, die aber deutlich mehr kosten.

    Auf die Idee bin ich gekommen, als bei meiner Firma riesige Sat-Schüsseln montiert worden sind mit einer recht feinfühligen Mechanik zum Ausrichten und nicht dieses gefuckele am Alu-Mast :D

    Eine "riesige" Antenne optimal auszurichten, erfordert auch viel mehr Feingefühl als für eine "normalgroße". Denn mit dem Durchmesser verringert sich der Öffnungswinkel, wodurch man mit derselben geometrischen Fehlstellung mehr verliert.

    Aber selbst für eine "normalgroße" Antenne läuft das Feintuning über das Anziehen der Schrauben unter ständiger Beobachtung der Signalqualität. Es macht durchaus einen Unterschied, welche Schrauben man anzieht. Elevation (Neigung) nur von "oben" nach "unten" optimieren: Hat man die Antenne zu flach gestellt, nicht nur ein wenig bis zur max. Signalqualität hoch drücken, sondern erst noch höher und vorsichtig bis zum Maximum absenken. Anderenfalls kann es totzt festgezogener Verschraubungen passieren, dass die Antenne im Laufe der Zeit etwas absackt.

    Ich würde es lassen, aber kontrolieren ob der MS nicht wärmer wird als früher.

    Wenn mit 12 V NT alles (.. auch die Wahl der vertikalen Ebenen) klappt, sehe ich auch so.

    Theoretisch kann es sein, dass die 12V wieder hoch transformiert wird im MS, und dass einige Teile davon wärmer werden als beabsichtigt..

    Der Großteil der Netzteil-Leistung wird auf die Versorgung der beiden LNBs fallen, wobei die Spannung des Netzteils durchgereicht wird. Auf eine höhere LNB-Spannung wird da sicher nichts gewandelt. Wozu auch? Ich kenne kein LNB, dem 12 V nicht reichten.

    Die allermeisten LNBs erzeugen ihre interne Spannung mit einem Längsregler. Dann liefe die Anlage mit 12 V energiesparender, da sich an der auf die LNBs entfallende Stromlast des Netzteils nichts änderte. Wären es moderne LNBs mit Schaltwandler, läge mit nur 12 V vom Netzteil die Stromaufnahme der LNBs und damit die auf die LNBs entfallende Stromlast des Netzteils zwar höher. Aber diese LNBs sind normalerweise so sparsam, dass dies nicht störte.

    Der Schaltkreise im MS selbst werden mit deutlich weniger als 12..16 V arbeiten. Für die MS-interne Versorgung kann es zwar auch so sein, dass die Stromlast mit 12 V etwas höher liegt. Aber eine größere Gefahr für einen Defekt sehe ich nicht.

    Das nur als Gedanken zur Abwägung. Es mag ein kleines Restrisiko geben, aber letztlich ist es so oder so am Threadersteller, zu entscheiden, wie das auf Dauer gelöst werden soll.

    Stimmt, und eine Frequenz ist bei Tuner B ja auch nicht vergeben.

    Mag sein, dass (nicht nur) ich den Input

    Ich habe jeweils einen eigenen Frequenzbereich gemäß Anleitung vergeben
    SCR ID 1 1210
    SCR ID 2 1420

    des TEs so missverstanden habe, dass dem VU+ diese beiden Frequenzen zugewiesen wurden, tatsächlich von 1210/1420 MHz aber nur eine für den VU+ und die andere für den LG bestimmt waren. Daher zur Klarstellung: Dass jeder Tuner seine eigene Frequenz benötigt, gilt auch für Tuner eines Gerätes!

    Im Kontext liest sich "Slot 1/FBC in 2" für mich nur so, dass Tuner B der im ersten Slot mit dem zweiten Eingang ist. Dass man daran an Kabel anschließe müsse, lese ich nicht heraus. Schließlich steht oben drüber ja, dass B mit A verbunden ist.

    Mich wundert der nächste Punkt:

    Alle anderen virtuellen Tuner bis H auf automatisch gesetzt

    Automatisch funtz mit "Unicable" nie. Bei mir - ich nutze ebenfalls OpenATV - stehen in einer "Unicable"-Konfiguration die nicht eingerichteten Tuner auf "Nicht konfiguriert <Dieser Tuner wird automatisch verwaltet>".

    Wurde das nur verkürzt wiedergegeben, oder steht da tatsächlich "automatisch gesetzt" (... was zu Legacy passte.)

    Zwischen 80 und 90 ist sicher kein sooo großer Unterschied.

    Natürlich reicht eine CAS 80. Ich würde sie nur zum Empfang von 19.2°E einer CAS 90 sogar vorziehen (CAS 90 zu auffällig und höhere Anforderungen an die Montage).

    Aber speziell zwischen CAS 80 / CAS 90 ist der Unterschied schon recht groß. Die CAS 80 (Antennengewinn 37,3 dBi) ist kleiner als die Vorgängerin CAS 75 (Antennengewinn 37,7 dBi), und die CAS 90 ist fast schon 'ne 100er (Antennengewinn 39.2 dBi). Auch qualitativ spielt die CAS 90 in einer anderen Liga. In der Größenklasse ca. 80 cm würde ich eine Gibertini SE 75/85 einer CAS 80 vorziehen (Ginge aber nicht mit den UAS-LNBs).

    Kann mich irren, der Verteiler scheint kein Diodenentkoppelter zu sein.

    Ich kenne von Fuba (.. wie von den allermeisten anderen Anbietern) nur Verteiler mit Dioden. Laut Katalog hat der mit Dioden bestückte Fuba-Typ OHV 201 die Artikelnummer 22510167. In einer Vergrößerung des eingestellten Fotos kann ich zumindest keine andere Nummer erkennen.

    Für mich stellt sich immer mehr die Frage, ob vom VU+ Spannung am Verteiler ankommt (.. a33 hatte das in #41 bereits thematisiert.).

    Auch ohne Multimeter könnte man das testen, indem man parallel zum VU+ den Humax am anderen Verteilerport in Betrieb nimmt, dafür nur den ersten Tuner des Humax und nur Tuner A des VU+ ausnahmsweise mit demselben Userband konfiguriert und zunächst am Humax z.B. Das Erste HD wählt. Nach dem bisherigen Input sollte ein am Humax gewähltes Programm zu empfangen sein. Startete man nun am – wie gesagt identisch konfigurierten VU+ - einen Suchlauf, aber liefe das am Humax gewählte Programm ohne Unterbrechung weiter, steuerte der VU+ nicht. Das wäre ein sehr starkes Indiz dafür, dass vom VU+ keine Spannung kommt.

    Bei der Tunerkonfiguration sehe ich nirgendwo LNB1 oder LNB2.

    Im mittleren Screen aus #20 sieht man, dass Hotbird unter LNB 2 konfiguriert war. Bleibt unklar, ob das noch so ist und wie 19.2° eingerichtet ist.

    ***

    Es wurde schon gerätselt, wie der Humax mit anderen Userbändern arbeiten soll, obwohl am VU+ allen acht Tunern ein UB zugewiesen ist. Nicht, dass der VU+ an einem anderen Ausgang des MCR 918 (= Clone Inveto IDLP-USS2OO-CUO1O-8PP) hängt (.. der hat 1x "Unicable" + 2x Legacy).

    Für Humax und VU+ am selben Ausgang fehlt mir die Info, wie auf beide Geräte verteilt wird. Um einen techn. Defekt ausschließen zu können, müsste der Humax an dem Satkabel getestet werden, das normalerweise in den VU+ geht.

    Es wäre ein Mobilfunkmast in ca. 200m Entfernung ... ich gehe allerdings davon aus, dass der rund um die Uhr in Betrieb ist - warum dann nur zeitweise die Klötzchen?

    Dieses Band hat nur Downlink (1452..1492 MHz). Ich weiß das nicht, wäre aber nicht überrascht, wenn man das eher nachrangig z.B. dann nutzt, wenn für hybride Zugänge (abends) mehr Bandbreite benötigt wird.

    Angenommen, der EXR lässt sich davon beeinflussen, dann bedeutet das, dass eine neue Schüssel + neuer LNB + neue Kabel Schüssel <-> Multiswitch da nix ändern...

    Diese Logik verstehe ich nicht: Auch hier weiß ich nicht, ob das bei Dir der Fall ist, Fakt ist aber, dass es hier schon mehrere Beiträge gab, wonach es Störungen durch einen Funkdienst nur an einem VU+, aber nicht an anderen Endgeräten gab. Nur mal angenommen, LTE 1500 Downlink würde direkt in den Tuner einstrahlen, dann wäre konstruktiv vor allem der Multischalter der Schwachpunkt. Denn die EXR .. dämpfen Sat mit 12..7 dB (frequenzabhängig) vergleichsweise stark.

    Es geht mir eigentlich nicht um diese 2 betroffenen Sender - die sind mir egal. Mir geht's nur darum, dass nicht mit der Zeit auch andere Sender das Klötzchen-Schicksal erleiden, d.h. sich da langsam ein Problem einschleicht.

    Schwankendes SNR und das nicht immer sind nun mal typisch für Störungen durch einen Funkdienst. Damit steht die Ursache nicht fest, aber in diesem Fall wäre im Moment nichts oder kaum etwas noch betroffen (> Im Lowband kein Transponder mit dieser Kabelübertragungsfrequenz aktiv).

    Ja ich habe die Sorge, dass die Kabel nach 10 Jahren porös sein könnten.

    Für außen sollte man dauerhaft UV-beständige Kabel (i.a.R. Außenmantel schwarz) verwenden.

    Einzige Möglichkeit wäre das Kabel, da wo es aus der Hauswand kommt zu kappen und mit einem F-Ferbinder ein neues Kabel dran zu machen. Nur die Frage ist ob es dadurch Verluste gibt.

    Mit hochwertigen Steckern und einem guten Verbinder (F-Doppelkupplung) ist der Einfluss vernachlässigbar.

    Und noch eine Sache, vielleicht hat jemand von euch ja einen Tipp. Dadurch, dass ich nur noch Astra habe, bzw nutze, habe ich die 4 Kabel von Hotbird im Keller hängen (nicht ganz so schlimm, kommt ein Endstück drauf. Aber was ist mit den 4 die noch draußen an dem Spiegel hängen? Sollte ich die in irgendeine Box legen damit keine Feuchtigkeit dran kommt? Oder einfach am Austritt aus der Hauswand kappen?

    Kann ich nicht wirklich nachvollziehen: Warum Kabel, von denen Du annimmst, dass sie ihre besten Tage hinter sich haben, schützen?

    Was mir für den Ist-Zustand und eine Erneuerung auffällt: Die LNBs verfügen zwar über einen ausziehbaren Wetterschutz, der die Kabelverbindung schützt. Sollten aber die Feeddeckel beschädigt sein, könnte worst case Wasser nicht nur ins LNB laufen, sondern auch weiter in die Kabel. So etwas führte durchaus schon dazu, dass Wasser bis in den Multischalter lief. Wenn man hier auf Nummer sicher gehen möchte, führt man die Kabel an der Antenne zunächst etwas höher als das LNB, sodass Wasser im schlimmsten Fall nur ein Stück weit bis auf Höhe des LNBs laufen kann (sog. Wassersack).

    Danke. Puls 4 Austria müsste auf V 12051 liegen, der zweite Sender dürfte Pro 7 Austria sein - liegt ebenfalls bei V 12051.

    Falls Du doch bereits vor der wärmeren Jahreszeit Handlungsbedarf sehen solltest:

    Dieser Transponder könnte durch LTE-Downlink Telekom (Band 32) gestört werden. Sendestandart in der Nähe? Da das Einfalltor auch die Tuner selbst sein könnten (… für VU+ nicht ganz so selten), könntest Du testen, ob dieser Transponder stabiler empfangen wird, wenn man das an Eingang V high des EXR .. angeschlossene Kabel direkt mit der Ableitung zu einem Receiver verbindet. Denn die EXR .. dämpfen vergleichsweise hoch, was meist kein Problem ist, aber etwas anfälliger für eine Störeinstrahlung macht.

    Aber wenn alle Kabel am Multischalter sind, kommt gar kein Bild. ALLE SIGNALPARAMETER auf 0.

    Wenn ich die Kabel vom lnb direkt an den receiver anschließe kommt Bild.

    Daher muss es ja einen Defekt am Multischalter bzw Netzteil geben

    Nein. Auch ein intakter Multischalter mischt noch Signal von den anderen Eingängen in das gewünschte Signal, das von einem der Eingänge angefordert wird. Wenn dieses "gute" Signal so schlecht ist wie bei Dir, liefert der Multischalter kein brauchbares Signal mehr. Es gab schon zig Fälle, in denen jemand direkt am LNB noch Empfang hatte, aber nicht über den MS, aber ein neuer MS daran nichts änderte.


    Aber können den alle seine 16 Geräte auch mit Unicabel umgehen?

    Selbst wenn wäre die Frage, was es mit den 16 Teilnehmern auf sich hat. Wenn ich beim Überfliegen des Threads nichts übersehen habe, hast der TE noch nicht mitgeteilt, ob die 16 Teilnehmer alle zu seinem Haushalt gehören. Eine wohnungsübergreifende "Unicable"-Installation ist tricky bzw. auf Basis eines hier gen. LNBs Glücksspiel.

    "Müsste" nein, da in diesem Fall offene Anschlüsse so gut wie sicher nicht stören. "sollte" ja. Denn am Terrestrik-Port liegt keine Gleichspannung an, sodass einfache F-Abschlusswiderstände (ohne DC-Trennung), die < 50 ct / Stk. kosten, reichten. Also umgeht man auch ein sehr unwahrscheinliches Problem und macht die Anschlüsse dicht.

    Edit: es gibt auch "Doppeldosen" für 2 Satleitungen. Wären dann 2 und keine 4 Dosen.

    Die sind laut

    Somit habe ich weitere zwei unerwünschte Dosen(habe 4 Satleitungen) an der Wand!

    doch vorhanden. Wobei sich für mich gerade deswegen die Frage stellt, ob das Problem tatsächlich vollständig gelöst ist. Denn wenn es stimmt, dass - wie der TE vermutet - die VU+ durch eine Aufschaltung von DAB+ gestört wird und Filtern der Sat-ZF durch eine Antennensteckdose hilft., dürften kaum alle Tuner fehlerfrei arbeiten. Denn alle Sat-Twindosen, die ich kenne, filtern nur für eine der beiden F-Buchsen für Sat, während die andere ihr Signal direkt vom Eingang holt.

    Für eine Lösung des Problems durch Ausfiltern der Sat-ZF hätte es sich, wenn keine Dosen gewünscht sind, angeboten, den Teilnehmerausgängen des Multischalters Sat-Terrestrik-Weichen wie Axing SEW 20-01 (ab grob 8,- € / Stk.) nachzuschalten.

    Verblüffend dass der TV damit zurecht kam.

    Obgleich an sich bereits besprochen:

    Das ist nicht verblüffend, sondern liegt daran, dass TVs oft unabhängig von einer Transponderliste (entspr. satellites.xml) suchen. Ein Signal wird dabei nicht auf einer bestimmten Frequenz (+ Polarisationsrichtung, Symbolrate) erwartet, sondern es wird auf Verdacht fast der komplette Tuner-Eingangsfrequenzbreich abgesucht (.. in einem mehr oder weniger feinen Raster).

    Ein gut funktionierender Blindscan kompensiert eine Vertauschung vertikal <> horizontal komplett, eine Vertauschung Lowband <> Highband (.. wie bei Dir) i.d.R. aber nur zum Teil. Denn auch ohne Low-High-Vertauschung deckt der komplette Tuner-Eingangsfrequenzbreich einen Teil des Eingangssignals doppelt ab, sodass komplett und nicht nur fast komplett abgesucht Transponder doppelt eingelesen werden würden. Meist wird daher vom Tuner-Eingangsfrequenzbereich 950...2150 MHz für Lowband lediglich 950...1950 MHz und für Highband 1100...2150 MHz abgesucht (= zusammen 2050 MHz = Spanne 11700...12750 MHz). Diese für einen korrekten Aufbau sehr sinnvolle Einschränkung führt dazu, dass im Falle einer Low-High-Vertauschung Transponder < 10850 MHz sowie > 12550 MHz fehlen (= zusammen fehlen 350 MHz), dafür aber die im Bereich 11550...11900 MHz (= wieder 350 MHz) doppelt eingelesen werden.

    Was mir beim automatischen Suchlauf aufgefallen ist: zum Ende hin hat er auf Frequenzen jenseits von 18000 gesucht. Ist das normal? Die Sendefrequenzen sind doch bei 12800 zu Ende, oder?

    Schon seit Jahren ist das so. Zwischenzeitlich waren aber auch auf Position 19,2°, wenn auch nicht für Endverbraucher-TV, wenige Transponder im Ka-Band auf Frequnzen > 18000 MHz aktiv. Vielleicht gibt es noch veraltete Reste in der satellites.xml? (Ich kann bei meiner nicht-VU E²-Box noch 19,2° Ka wählen.)

    Was die noch zu geringe Anzahl der gefundenen Programme angeht, bleibe ich dabei, dass ich zuerst mit Suchlauf auf immer noch vertauschte Kabel checken würde. Wurde 3sat HD gefunden? Fall nein, auf 12197 MHz, vertikal, SR 22000 suchen lassen.